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Mein Buch

Mein Buch zum Thema: Jetzt bist du schon gegangen, Kind

Trauerbegleitung und heilende Rituale mit Eltern frühverstorbener Kinder. Eltern, die durch Früh- oder Fehlgeburt oder im ersten Lebensjahr ein Kind verlieren, sind meist in ihrer Trauer allein gelassen, stoßen sogar oft auf Unverständnis der Umwelt. Besonders Frauen haben mit Versagens- und Schuldgefühlen zu kämpfen, mit körperlichen Belastungen und Partnerschaftsproblemen.

Don Bosco Verlag, 2001

Kundenrezensionen

Zu wenig auf dem Markt, 30. Juli 2003

Es gibt leider viel zu wenig Bücher, die sich mit dem Tod im Mutterleib, mit Fehl- und Totgeburt und dem Fötizid beschäftigen. Es gibt vor allen Dingen zu wenig Biographien. Die Verwaisten Eltern in Aachen kämpfen ums Überleben, das Buch von Gerda Palm ist ein wichtiger Meilenstein in der Literatur zum Thema Tod. Dieses Buch und die unglaublich offene Biografie von Friederike Rosenfeld „Ich hätte dich so gern gekannt“ haben mir geholfen.
Frauen wie Gerda Palm und Friederike Rosenfeld haben wohl eher eine Auszeichnung verdient als Schlagerfuzzis wie Bohlen oder durchgeknallte Fussballer.

Ein wertvoller Beitrag zur Trauerbewältigung, 7. März 2003

Das Buch „Jetzt bist du schon gegangen, Kind“ ist ein sehr wertvoller Beitrag sowohl zur Trauerbewältigung für betroffene Eltern als auch zur Trauerbegleitung derselben.

Die Autorin Gerda Palm hat sich nach dem frühen Verlust eines eigenen Kindes systematisch in die Begleitung und Beratung von Trauernden hereinbegeben. In ihrem Buch nun gibt sie zunächst einen Einblick in den Begriff „Trauer“ und den Trauerprozess als solchen, der trotz individueller Unterschiede oft ähnlich verläuft, allerdings stark abhängig ist von Beziehungen, in denen man lebt, und von Reaktionen des eigenen Umfeldes.

Es ist durchaus aufschlussreich, sich als Trauernde quasi von außen in eigenen Trauerstrukturen zu erkennen, sei es in Bezug zur Familie oder zu Freunden, Bekannten und Kollegen. Dieser Perspektivenwechsel in die Betrachterrolle ist hilfreich zum Verständnis seiner selbst bzw. seiner eigenen Reaktionen.

Weiterhin spricht Palm verschiedene Beratungsformen von Trauernden an, von Krankenhaus-, über Einzel- und Paarberatung bis hin zu Hilfestellungen durch Trauergruppen.

Besonders gelungen erscheint mir der Teil des Buches, in dem „heilende Rituale“ aufgeführt werden, zum Teil stark religiös orientiert(z.B. Gestaltungsbausteine für Gedenkgottesdienste). Nicht jeden werden die verschiedenen Rituale gleichermaßen ansprechen – manchem mag das Anfertigen eines Wandteppichs zunächst befremdlich erscheinen – mir persönlich jedoch sind z.B. die Namensgebung des Kindes und das Verfassen einer Todesanzeige insbesondere in der ersten Zeit der Trauerbewältigung sehr hilfreich gewesen. Mit solchen Ritualen gibt die Autorin wichtige Tipps und Hilfestellungen.

Ergänzt werden Gerda Palms Ausführungen durch Briefe betroffener Eltern an ihre Kinder. In vielen dieser persönlichen Texte findet man sich selber wieder und so traurig diese oft sind, so enthalten sie doch auch immer wieder den Hoffnungsschimmer und den Trost, den man selbst in einer solchen Situation so sehr braucht.

AKF-Literaturdienst heft 3/2001 S. 40-41

Literatur zum Thema Trauer und Trauerarbeit/Trauerbegleitung scheint für Verlage attraktiv zu sein. Unter der Fülle der vielen Neuerscheinungen fällt der Leitfaden von Gerda Palm wohltuend als wirkliche Neuerung auf. Palm – von Hause aus Systemische Familienberaterin – stellt am Beispiel des frühen Kindestodes ein Konzept vor, das so schlüssig und hilfreich ist, das man sich fragt, wieso man nicht selbst darauf kam. Obwohl es laut Titel ausschließlich um den Tod vor, während oder kurz nach der Gehurt geht, ist das Buch trotz der sechs Kapitel im Grunde zweigeteilt, auch was den Seitenumfang betrifft:

Kapitel 1-4 (12-15: Trauer, 16-23: Systemorientierte Betrachtung der Trauer; 24-35: Systemische Trauerberatung 36-50: Das Trauergenogramm) dürfen durchaus einen Geltungsanspruch weit über die Trauer um den Tod kleiner Kinder hinaus erheben. Beratern und Therapeuten, die systemisch arbeiten ist das Genogramm eine vertraute und vor allem hilfreiche Methode. Palm spezifiziert es mit wenigen aber klugen Veränderungen und erhält so das Trauergenogramm, das in vielen Fallen hilfreich sein wird – nochmals: nicht nur in der Trauer um ein kleines Kind. Ich arbeite z B. regelmäßig mit (jungen) Familien nach Suizid eines Familienangehörigen und bin mir sicher, dass durch das Trauergenogramm Hilfestellungen geboten werden.
Die Kapitel 5 und 6 (51-64: Heilende Rituale; 65-113: Gestaltungsbausteine für Gedenkgottesdienste) und der Anhang (114-120) mit einigen Adressen (z.B. Kleinstkinder-Kleider, Kleinstkinder-Särge) und Informationen zur Bestattung von Fehlgeburten/Totgeburten) gehen dann auf die besondere Thematik des Todes frühverstorbener Kinder ein. Hier macht sich bemerkbar, dass die Autorin sowohl aus eigener Betroffenheit wie aus langjähriger, intensiver Arbeit mit betroffenen Eltern einerseits die Fragestellungen und Nöte der frühverwaisten Eltern kennt, andererseits nicht sprachlos oder handlungsunfähig wurde. Sie bietet – in Zusammenarbeit mit Theologen, die verschiedene ehrliche (!) Predigten lieferten – eine Fülle von Bausteinen und Ritualen, Texten und Gebeten, so dass dieser Teil zur Fundgrube wird.
Durch das Buch ziehen sich die Textzeugnisse (Briefe, Gedichte), die der Autorin von betroffenen Eltern zur Verfügung gestellt wurden. Auch diese tragen dazu bei, dass das Buch eine wertvolle Hilfe ist, erleichtern sie doch für Außenstehende (z.B., aber nicht nur Pfarrer) einen Blick in die Gefühlswelt frühverwaister Eltern.
Dr. Alois Moos

Initiative Regenbogen Info 63, Oktober 2002 S. 8

Die Autorin leitet seit vielen Jahren Trauergruppen und Geburtsvorbereitungs- kurse für Paare nach vorausgegangenem Kindstod. In ihrem Buch befasst sie sich mit dem Wesen der Trauer, mit Formen der Trauerbegleitung/-beratung und mit der Entwicklung von persönlichen Trauerritualen. Ihr besonderer Ansatz besteht in der Einbeziehung der ganzen Familie durch „systemische Trauerberatung“‚.
Sehr praxisorientiert und konkret sind die „Gestaltungsbausteine für Gedenkgottesdienste“ in Form von Texten zur Lesung, Fürbitten, Gebeten, Liedvorschlägen u.a.m. Gedichte und Briefe von Eltern machen das Thema auch für Nichtbetroffene sehr anschaulich.
Im Anhang werden Adressen und weiterführende Literatur genannt und Merkblätter zur Bestattung von Fehl- und Totgeborenen abgedruckt.

Verwaiste Eltern Deutschland Rundbrief 2002

Gerda Palm, Diplompädagogin, Erwachsenenbildnerin und systemische Familienberaterin, stellt in diesem Buch ihre umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen aus der Begleitung früh verwaister Eltern dar. Sie bietet theoretische Beiträge, die sich besonders mit systemischen Aspekten von Trauer befassen. Dazu gehört auch die Darstellung von Trauergenogrammen, die die Vielschichtigkeit und Komplexität von Trauer visuell veranschaulichen. In Palms Ausführungen zur Systemik von Trauer liegt ein besonderer Wert, da hier über Individuelle Trauerprozesse hinaus mit systemischer Brille der Blick auf das Feld der Beziehungen gelenkt wird und damit Trauer noch einmal differenzierter wahrgenommen werden kann. Die Theorieteile werden durch reichhaltiges Praxismaterial ergänzt. Hier finden sich u.a. Anregungen und Hinweise zur Trauerberatung. Neben den familiären Beziehungen und Gegebenheiten, die für jeden Trauerprozess von entscheidender Bedeutung sind, arbeitet die Autorin auch außerfamiliäre Unterstützungsmöglichkeiten wie z.B. Trauergruppen In Ihrer Bedeutsamkeit und ihren Möglichkeiten heraus. Dabei wird deutlich, dass Trauer um so hilfreicher begleitet werden kann, je mehr ein Netz unterschiedlicher Angebote existiert. Wenn auch Gerda Palm sich auf die Arbeit mit Trauernden nach dem Frühen Tod konzentriert, sind ihre Ausführungen – beispielsweise jene zum Thema Trauerrituale und Gedenkgottesdienste – nicht allein für Begleiterinnen interessant, die ebenfalls in dieser Arbeit stehen, sondern ebenso für diejenigen, die mit anderen trauernden Adressaten arbeiten.
Kristiane Voll

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